Fassadeninspektion per Seilzugang in Berlin

Referenz, 30. Juli 2026

Ausgangslage

Eine Drohnenbefliegung an einem Bürogebäude in Berlin hatte lose Faserzementplatten gemeldet. Aus der Distanz sah man den Schaden, aber nicht, ob das Bauteil wirklich lose saß. Unter der Fassade liegen Eingänge und Gehwege. Der Eigentümer brauchte Gewissheit, und zwar mit Frist.

Lösung

Handnahe Prüfung im Seilzugang, Sicherung im selben Einsatz. Jede Verdachtsstelle von Hand: ansetzen, Druck geben, Klopfprobe. Gearbeitet nach TRBS 2121 Teil 3.

Ausführung

Neun Abseilfahrten über Ost- und Westfassade. Kein Gerüst, keine Hubarbeitsbühne, nur ein abgesperrter Bereich am Boden.

Ergebnis

19 Plattenteile geprüft: 18 lose, kontrolliert abgenommen und in Behältern zu Boden gebracht. Ein fest sitzendes Fragment blieb an Ort und Stelle. Jede Fundstelle fotografiert, nummeriert und auf den Fassadenplänen kartiert. Eine als gerissen gemeldete Platte war von Hand geprüft und unbeschädigt. Der Drohnenbefund betraf die Nachbarplatte. Übergeben als Fotodokumentation mit kartierten Befunden; wie so ein Bericht aufgebaut ist, zeigt unser interaktiver Inspektionsbericht. Zwei Wochen später der Folgeauftrag am selben Gebäude.

Industriekletterer am Seil bei der handnahen Fassadeninspektion eines Bürogebäudes in Berlin

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