Ausgangslage
Eine Drohnenbefliegung an einem Bürogebäude in Berlin hatte lose Faserzementplatten gemeldet. Aus der Distanz sah man den Schaden, aber nicht, ob das Bauteil wirklich lose saß. Unter der Fassade liegen Eingänge und Gehwege. Der Eigentümer brauchte Gewissheit, und zwar mit Frist.
Lösung
Handnahe Prüfung im Seilzugang, Sicherung im selben Einsatz. Jede Verdachtsstelle von Hand: ansetzen, Druck geben, Klopfprobe. Gearbeitet nach TRBS 2121 Teil 3.
Ausführung
Neun Abseilfahrten über Ost- und Westfassade. Kein Gerüst, keine Hubarbeitsbühne, nur ein abgesperrter Bereich am Boden.
Ergebnis
19 Plattenteile geprüft: 18 lose, kontrolliert abgenommen und in Behältern zu Boden gebracht. Ein fest sitzendes Fragment blieb an Ort und Stelle. Jede Fundstelle fotografiert, nummeriert und auf den Fassadenplänen kartiert. Eine als gerissen gemeldete Platte war von Hand geprüft und unbeschädigt. Der Drohnenbefund betraf die Nachbarplatte. Übergeben als Fotodokumentation mit kartierten Befunden; wie so ein Bericht aufgebaut ist, zeigt unser interaktiver Inspektionsbericht. Zwei Wochen später der Folgeauftrag am selben Gebäude.
